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Knowledge Base Exchange Server Toolbox

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Welche Dateiformate werden von der Prüfsoftware der Finanzverwaltung akzeptiert?

Folgende Dateiformate werden von der aktuellen Version der Prüfsoftware IDEA problemlos gelesen
und erfüllen damit die Voraussetzung der maschinellen Verwertbarkeit im Sinne der GDPdU - sofern die
zur Auswertung der Daten notwendigen Strukturinformationen gleichfalls in maschinell verwertbarer
Form bereitgestellt werden und das Einlesen der Daten ohne Installation zusätzlicher Software über
IDEA und Smart X hinaus möglich ist:
 · ASCII feste Länge
 · ASCII Delimited (einschließlich Kommagetrennter Werte)
 · EBCDIC feste Länge
 · EBCDIC Dateien mit variabler Länge
 · Excel (auch ältere Versionen) - 7 -
 · Access (auch ältere Versionen)
 · dBASE
 · Lotus 123  
 · ASCII-Druckdateien (plus Info für Struktur und Datenelemente etc.)
 · Dateien von SAP/AIS
 · Konvertieren von AS/400 Datensatzbeschreibungen (FDF-Dateien erstellt von PC Support/400) in RDE-Datensatzbeschreibungen

- Die maschinelle Auswertbarkeit beinhaltet also NICHT PST Dateien, wie von vielen Konkurrenzprodukten zum Export verwendet,
aber ASCII (was einer EML-Datei im RFC822 Format entspricht, wie Sie von der Exchange Server Toolbox gespeichert werden)
 

Besteht die Möglichkeit, das vorhandene oder geplante DV-System von der Finanzverwaltung als "GDPdU-konform" zertifizieren zu lassen?

Nein. Insbesondere die Vielzahl und unterschiedliche Ausgestaltung und Kombination selbst marktgängiger Buchhaltungs- und Archivierungssysteme lassen keine allgemein gültigen Aussagen der Finanzverwaltung zur Konformität der verwendeten oder geplanten Hard- und Software zu. „Zertifikate“
Dritter entfalten gegenüber der Finanzverwaltung keine Bindungswirkung.
Im Übrigen hängt die Ordnungsmäßigkeit eines im Rechnungswesen eingesetzten Verfahrens letztlich von mehreren Kriterien ab (z. B. auch von der Richtigkeit und Vollständigkeit der eingegebenen Daten).

Sind wir GDPdU Konform, wenn wir die Archivierung der Exchange Server Toolbox nutzen?

Entgegen dem was viele Konkurrenzprodukte propagieren genügt es leider nicht einfach eine Software zu installieren, um eine vollständige GDPdU-konformität zu erreichen.
Es geht hier um einen ganzen Prozess, für den z.B. auch eine Verfahrensdokumentation erstellt werden muss.
Die Dokumentation der Verfahrensweise und Funktion der Exchange Server Toolbox bezüglich der GDPdU-fähigkeit des Archivs finden Sie hier:
https://manuals.jam-software.de/exchange_server_toolbox/DE/verfahrensdokumentation.html

Wie kann ich die "Receive Verbindungen" für Microsoft Exchange begrenzen?

"MaxInboundConnection":
 "Powershell" öffnen und folgenden Befehl eingeben: Set-ReceiveConnector -identity "<IDENTITY>" -MaxInboundConnection  20

Der Parameter "MaxInboundConnection" gibt die maximale Anzahl eingehender Verbindungen an, die von diesem "Empfangsconnector" gleichzeitig bedient werden. Der Standardwert ist 5000. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 2147483647. Um den Grenzwert für eingehende Verbindungen auf einem "Empfangsconnector" zu deaktivieren, geben Sie den Wert unlimited ein.
Weitere Informationen unter: https://www.jam-software.de/redirects/?receive_connector

"MaxInboundConnectionPerSource":
 "Powershell" öffnen und folgenden Befehl eingeben: Set-ReceiveConnector -identity "<IDENTITY>" -MaxInboundConnectionPerSource 10

Dieser Parameter gibt die maximale Anzahl von eingehenden Verbindungen von einer einzigen IP-Adresse aus an, die von diesem Empfangsconnector gleichzeitig bedient werden. Der Standardwert ist 100. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 10000. Um den Grenzwert für eingehende Verbindungen pro Quelle auf einem "Empfangsconnector" zu deaktivieren, geben Sie den Wert unlimited ein. 
Weitere Informationen unter: https://www.jam-software.de/redirects/?receive_connector

Wie kann ich die Virensignaturen von ClamAV aktualisieren?
Oder geschieht das automatisch?

Die SIgnaturen von ClamAV werden automatisch alle 3 Stunden vom "Exchange Server Toolbox" Dienst aktualisiert.
Sie können die Signaturen auch manuell "Exchange Server Toolbox"  in der aktualisieren unter "Anti Virus Optionen".

Wie kann ich sehen welche Postfächer die "Exchange Server Toolbox" zur Lizenzierung verwendet?

Die "Exchange Server Toolbox" verwendet alle Benutzer Postfächer, ohne Raum und Geräte Postfächer auf dem Exchange Server.
Wieviele Postfächer abgedeckt werden, sehen Sie im Bereich "Info" der ExchangeServerToolbox.
Sie können sehen welche und wieviele Postfächer die "Exchange Server Toolbox" zur Lizenzierung verwendent indem Sie eine Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) Anfrage verschicken.
Um die Anfrage zu verschicken müssen Sie das "Active Directory-Benutzer und -Computer" Fenster öffnen und einen Rechtsklick auf Ihre Domäne machen. Dort wählen Sie "Suchen..." im Kontextmenü aus und setzen im auftauchenden Fenster die  "Suchen:"-Option auf Benutzerdefinierte Suche. Wenn Sie nun auf den Erweitert Reiter klicken erscheint ein Feld in dem Sie folgende Anfrage einfügen und anschließend können Sie die Suche durch einen klick auf "Jetzt suchen" starten:

(&(objectClass=user)(objectCategory=person)(mailNickname=*)(|(homeMDB=*)(msExchHomeServerName=*))(!(name=SystemMailbox{*))(!(name=CAS_{*))(!(name=HealthMailbox*))(msExchUserAccountControl=0)(!userAccountControl:1.2.840.113556.1.4.803:=2))

Was geschieht wenn die Demo Version der "Exchange Server Toolbox" abläuft?

In diesem Fall sendet die "Exchange Server Toolbox" Benachrichtigungen an die Administrator-Konten und nach einiger Zeit werden keine Regeln mehr angewendet, was Spam-Filter und Anti-Virus mit einschließt.

Ist die Lizenz von "Exchange Server Toolbox" beschränkt auf eine Anzahl von Mailboxen/Postfächer oder gilt diese für einen Exchange Server?

Die Anzahl der Postfächer UND der Installationen pro Exchange Server sind abhängig von der "Exchange Server Toolbox" Lizenz.
Zur Verfügung stehen Lizenzen, die von bis zu 10 Postfächern bis hin zu einer unbegrenzten Anzahl an Postfächern reichen.
Um weitere Informationen zu den verschiedenen Editionen und Lizenzangeboten zu erhalten besuchen Sie folgenden Link:
https://www.jam-software.de/exchange_server_toolbox/prices.shtml?language=DE

Obwohl ich eine Vollversion von "Exchange Server Toolbox" gekauft habe, erscheint immer noch ein "UNREGISTRIERT". Warum ist das so?

Es gibt 3 Möglichkeiten, warum ein "UNREGISTRIERT" erscheint:
1. Sie haben nicht die Vollversion heruntergeladen und installiert nachdem Sie diese erstanden haben.
2. Sie haben aus Versehen die Testversion installiert. (Wurden Sie nach einem Installationsschlüssel gefragt?)
3. Sie haben die Vollversion in einem anderen Verzeichnis als die Testversion installiert, ohne die Testversion zu deinstallieren. Das Betriebssystem nutzt nun u.U. immer noch den Pfad zur Testversion beim Startaufruf.

Wie funktionieren die regulären Ausdrücke in der "Exchange Server Toolbox"?

Die "Exchange Server Toolbox" verwendet reguläre Ausdrücke von .Net in denen die Optionen IgnoreCase und Singleline auf wahr gesetzt sind.
Bitte verwenden Sie kein ^ oder $, da die Multiline Option nicht gesetzt ist.
Ein Tool um reguläre Ausdücke von .NET zu testen finden Sie z.B. hier:
https://regex101.com/

Ich erhalte einen Fehler wenn ich eine Auto-Reply Regelaktion verwende. Wie kann ich dieses Problem lösen?

A: Wenn die "Exchange Server Toolbox" versucht automatische Antworten zu versenden, verwendet sie den Exchange Server, um diese Mails über SMTP zu verschicken. Standardmäßig sind die Rechteeinstellungen des Exchange Server eingeschränkt, weshalb der "Exchange Server Toolbox"dies nicht erlaubt sein könnte. Deshalb muss der Exchange Server so konfiguriert werden, dass er der "Exchange Server Toolbox" (also localhost) erlaubt, Nachrichten über Port 25 oder 587 zu versenden.

Muss ich dem SpamAssassin weitere Ports öffnen, damit er korrekt funktioniert?

Wenn die von SPamAssassin benötigten Ports nicht offen sind, dauern Spam-Scans deutlich länger und können einen Timeout verursachen.

Der integrierte SpamAssassin tätigt DNS-Anfragen (Ziel-Port 53, TCP und UDP) für die Abfrage von Blacklists (RBLs). Außerdem sollten für Razor2 Anfragen an TCP-Port 2703 erlaubt sein. Scans können sonst über eine Minute dauern. Razor2 können Sie aber auch deaktivieren:
- Erstellen Sie eine CF-Datei "XMySettings.cf" (Text-Datei) und fügen Sie "score RAZOR2_CHECK 0" in diese ein.
- Kopieren Sie diese Datei nach "C:\ProgramData\JAM Software\spamdService\sa-config\"