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DataCentral hat eine Berechtigungsprüfung implementiert.

Obwohl Dateien indiziert sein können, auf welche nicht jeder Nutzer Zugriff hat, liefert DataCentral automatisch nur Suchergebnisse, auf die der entsprechende UltraSearch-Nutzer auch wirklich Zugriff hat.

Nein. Es gibt keine integrierten Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Dateien/Daten. Allerdings können die Infrastruktur und der SQL-Server Beschränkungen auferlegen. Die Anzahl der gescannten Elemente hat daher Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Berichterstellung. Einige Berichte können je nach Anzahl der gescannten Dateien schlechter skalieren als andere.
Bei sehr großen Ordnern/Laufwerken kann die Infrastruktur, auf der SpaceObServer gehostet wird, zu Leistungsengpässen führen. Unsere Empfehlungen finden Sie hier.

Im Normalfall wird 1 Lizenz zum Ausführen von SpaceObServer und DataCentral auf einem Server gebraucht, sowie n Lizenzen von UltraSearch Professional für n Personen, die die Indizes von DataCentral durchsuchen können.

Die Datenmenge im Index und die Anzahl der Suchen sind unlimitiert.

Die Größe des Index variiert und hängt von vielen Faktoren ab:

  • der Anzahl der tatsächlich indexierbaren Dateien (xlsx und txt sind indexierbar... exe, Bilder und Videos sind es nicht)
  • der Größe der Dateien

Für ein durchschnittliches Laufwerk liegt der benötigte Speicherplatz zwischen weniger als 0,01% und 1% der Zielgröße.

Bei einem sehr hohen Anteil an Textinhalten können bis zu 30% der Zielgröße erforderlich sein, aber das ist recht selten.

Bitte öffnen Sie UltraSearch, wechseln Sie zu den Verbindungskonfigurationseinstellungen von DataCentral und klicken Sie auf die Schaltfläche „Verbindung testen“. Falls die Verbindungsprüfung fehlschlägt, fahren Sie bitte mit folgenden Optionen fort:

  1. Verfügbarkeit des Dienstes und Netzwerkverbindung prüfen
    Stellen Sie sicher, dass der Dienst „SpaceObServer DataCentral“ auf dem SpaceObServer-Hostsystem ausgeführt wird.  
    Öffnen Sie https://hostname:port/healthz oder http://hostname:port/healthz. Der Endpunkt muss „Healthy“ zurückgeben.  
    Stellen Sie sicher, dass die DataCentral-Verbindung nicht durch eine Firewall blockiert wird. Der Standardport ist 5149.  
    Öffnen Sie in SpaceObServer „Optionen > Indexdienst“ und prüfen Sie, ob der DataCentral-Server aktiviert ist und denselben Port verwendet, der auch in UltraSearch konfiguriert ist.
  2. Das von DataCentral verwendete Zertifikat prüfen
    Prüfen Sie in SpaceObServer unter „Optionen > Indexdienst“, welches Zertifikat derzeit für den DataCentral-Dienst konfiguriert ist.  
    Vergleichen Sie den dort angezeigten Zertifikat-Fingerabdruck mit dem in UltraSearch konfigurierten Zertifikat bzw. Fingerabdruck.  
    In UltraSearch können Zertifikatseinstellungen nur im Administrationsmodus geändert werden.  
    Wenn UltraSearch ohne explizite Zertifikatsparameter installiert wurde, validiert es das DataCentral-Zertifikat standardmäßig per Fingerabdruck und speichert den Fingerabdruck der ersten Verbindung für die spätere Kommunikation.
  3. Authentifizierung und SPN-Konfiguration prüfen
    Testen Sie in UltraSearch die Verbindung zur IP-Adresse des SpaceObServer-DataCentral-Hosts. Wenn die Verbindung über die IP-Adresse funktioniert, aber nicht über den Servernamen, hängt das Problem typischerweise mit Kerberos/SPNs zusammen. UltraSearch verwendet bei Verbindungen über die IP-Adresse NTLM und bei Verbindungen über den Hostnamen Kerberos.  
    Wenn die Verbindungsprüfung mit dem Hostnamen etwas wie „der Benutzer ist nicht authentifiziert“ / „kein Zugriff auf die Ressource“ zurückgibt, können Sie 
       1) NTLM (IP-Adresse nutzen) als Authentifizierungsmethode nutzen (aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen)
       2) Kerberos funktionsfähig machen, indem Sie die erforderlichen SPNs dem Benutzerkonto hinzufügen, unter dem der DataCentral-Dienst ausgeführt wird (über Ihr Active Directory).  
    Wenn DataCentral unter einem dedizierten Domänenkonto läuft, registrieren Sie die HTTP-SPNs für dieses Dienstkonto (nicht für das Computerkonto).  
    Verwenden Sie setspn -L <Konto>, um die aktuell gesetzten SPNs zu prüfen. Typische Beispiele sind `HTTP/servername` und `HTTP/servername.domain.tld`.  
    Das Ändern von SPNs erfordert die entsprechenden Berechtigungen für das Kontoobjekt.
    Verwenden Sie setspn -S <SPN> <account>, um den fehlenden SPN hinzuzufügen.

Wenn die Verbindungsprüfung erfolgreich ist, folgen Sie bitte diesen Schritten:

  1. Vorhandensein von Scan/Index prüfen 
    Wenn die Suche keine Ergebnisse liefert, prüfen Sie, ob der Ordner, in dem Sie suchen, bereits von SpaceObServer/DataCentral gescannt und indiziert wurde.  
    Prüfen Sie bei Inhaltssuchen, ob der Volltextindex für den Scan aktiviert ist.  
    Prüfen Sie auch, ob ein UltraSearch-Ausschlussfilter aktiv ist.
  2. Protokolle auf dem DataCentral-Server prüfen
    Prüfen Sie das Windows-Ereignisprotokoll auf Fehler von „SpaceObServer Agent“ und „SpaceObServer DataCentral“.  
    Wenn eine Datei durchsuchbar sein sollte, aber nicht gefunden wird, wurde sie möglicherweise aufgrund eines im Ereignisprotokoll angezeigten Indizierungsproblems nicht indiziert.

Die Geschwindigkeit von DataCentral hängt von vielen Faktoren ab.

Die Geschwindigkeit der Dokumentenindexierung hängt ab von:

  • der Anzahl der tatsächlich indexierbaren Dateien (xlsx und txt sind indexierbar, exe jedoch nicht)
  • der Größe der Dateien
  • dem Dateityp (txt-Dateien sind in der Regel schneller als xlsx/pdf)
  • der Hardware (RAM und CPU, inklusive der Anzahl der Kerne)

Für ein kleines Laufwerk kann DataCentral in wenigen Minuten fertig sein, für größere Laufwerke kann es Stunden dauern und bei sehr großen Laufwerken mit mehreren TB an indexierbaren Dateien (exe-Dateien, Bilder, ... zählen nicht) kann es sogar Tage dauern. Kleinere Scans führen zu kleineren Indizes, welche tendenziell schneller durchsucht werden können.

SpaceObServer zeigt im Fenster „Scans konfigurieren" in der Spalte „Status" des Scans einen Fortschritt und eine Schätzung der verbleibenden Indexierungszeit an.

Die Performance der Suche ist in der Regel schneller als ohne DataCentral und hängt ab von:

  • der Anzahl der durch die Suche gefundenen Dateien
  • dem Suchbegriff und dessen Häufigkeit im Index
  • dem Netzwerk zwischen dem UltraSearch-Client und dem DataCentral-Server

Unser Ziel ist es, den Großteil der Suchanfragen innerhalb weniger Sekunden auszuführen.

Ein erster Schritt ist ein Blick ins EventLog unter "Windows-Protokolle"/"Anwendung" und die Suche nach Warnungen, aber besonders Errors bezogen auf SpaceObServer und DataCentral (auf dem Gerät, auf welchem DataCentral läuft).

Wenn eine Datei nicht indiziert oder durchsucht werden kann, könnte es Sinn machen, uns diese Datei zukommen zu lassen via E-Mail an spaceobserver@jam-software.com.

Wenn es ein anderes Problem gibt, kontaktieren Sie bitte unseren Support.

Es könnte sein, dass wir Sie bitten werden, uns Log-Dateien von DataCentral zukommen zu lassen, welche unter C:\ProgramData\JAM Software\SpaceObServer\logs zu finden sind.

Wenn die Suchergebnisse von DataCentral stammen, dann zeigt UltraSearch links unten "via DataCentral" an.

Wenn etwas nicht funktioniert und Suchergebnisse nicht von DataCentral geliefert werden können, führt UltraSearch eine "Fallback"-Suche durch, welche den Zielordner manuell durchsucht.

DataCentral unterstützt eine Vielzahl von Dokument-Typen, die indiziert und durchsucht werden können. Folgende Dateiendungen werden aktuell unterstützt:

Textuell: DOC, DOT, DOCX, DOCM, DOTX, DOTM, TXT, ODT, OTT, RTF,

PDF: PDF

Markup: HTML, XHTML, MHTML, MD, XML

Ebooks: CHM, EPUB, FB

Tabellen: XLS, XLT, XLSX, XLSM, XLSB, XLTX, XLTM, XLA, XLAM, ODS, OTS, CSV, TSV, XML

Präsentation: PPT, PPS, POT, PPTX, PPTM, POTX, POTM, PPSX, PPSM, ODP

Emails: OST, EML, EMLX, MSG

Notizen: ONE, ONENOTE

Sonstiges: ADOC, BAT, BIB, CMD, CONF, CPP, CS, CSPROJ, CSS, DOCKERFILE, DOCKERIGNORE, ENV, ENV.LOCAL, ENV.PRODUCTION, FB2, GITIGNORE, GITATTRIBUTES, GO, GRADLE, GROOVY, H, HTACCESS, HTM, INI, IPYNB, JAVA, JS, JSON, KTS, LOG, MHT, PAS, PHP, POM, PROPERTIES, PS1, PY, R, RB, RE, RST, RS, SH, SHTML, SLN, SQL, SWIFT, TEX, TOML, TS, TSX, VCXPROJ, YAML, YARN.LOCK, YML

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