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Das Untersuchen von Laufwerken über das Netzwerk ist normalerweise wesentlich langsamer als das Untersuchen lokaler Laufwerke, da bei Zugriffen über das Netzwerk die Bandbreite geringer und Latenz sowie Overhead größer sind. Serverlaufwerke sind außerdem meist wesentlich größer und enthalten mehr Dateien. Sie können die Scans aber z.B. auf dem Server selbst durchführen oder mit Hilfe geplanter Scans nächtliche Untersuchungen durchführen. (Windows Server und geplante Scans werden nur von der Professional Edition unterstützt)Für die kontinuierliche Überwachung und Verwaltung großer Server empfehlen wir Ihnen unser Produkt SpaceObServer, das Laufwerke mittels eines Hintergrund-Dienstes einliest und seine Daten in einer SQL-Datenbank ablegt. Es benötigt wesentlich weniger Hauptspeicher und bietet wesentlich flexiblere Berichtsfunktionen wie z.B. Historien. Mehr über dieses Produkt erfahren Sie unter: https://www.jam-software.de/spaceobserver/

TreeSize arbeitet primär im Arbeitsspeicher (In-Memory-Scan) und eignet sich hervorragend für Ad-hoc-Analysen und einmalige Scans.

Für Umgebungen, in denen wiederkehrende Analysen, historische Vergleiche oder automatisierte Berichte benötigt werden, bietet SpaceObServer eine Alternative.

Die Scan-Ergebnisse werden in einer SQL-Datenbank gespeichert, wodurch der RAM-Bedarf auf dem Client deutlich sinkt und langfristige Trends sichtbar werden.

Obwohl TreeSize mit einer großen Anzahl an Ordnern zurechtkommt, wenn der RAM Verbrauch zu hoch ist kann ein Upgrade auf SpaceObServer die richtige Entscheidung sein.

Einige Faktoren, die man intuitiv für relevant halten würde, haben in der Praxis keinen nennenswerten Einfluss auf den Speicherbedarf:

- Gesamtgröße der Dateien: Ob Sie 1 TB oder 100 TB scannen, ist für den RAM-Verbrauch irrelevant. Es zählt ausschließlich die Anzahl der Ordner und Dateiendungen, nicht das Datenvolumen.

- Scan-Tiefe und Pfadlänge: Ob Ihre Ordnerstruktur tief verschachtelt oder flach aufgebaut ist, macht keinen bemerkbaren Unterschied. Entscheidend ist allein die Gesamtzahl der Ordner.

- Dateisystem: NTFS und exFAT werden von TreeSize in der Praxis identisch gescannt. Theoretische Unterschiede (z.B. NTFS-interne IDs) werden von TreeSize bei normalen Scans nicht genutzt und wirken sich daher nicht auf den Speicherbedarf aus.

- Leerlauf-Verbrauch: Der Basis-Overhead von TreeSize ohne aktiven Scan ist vernachlässigbar gering. Die Anwendung selbst stellt keine nennenswerten Anforderungen an den Arbeitsspeicher.

Der Speicherbedarf von TreeSize hängt primär von zwei Faktoren ab: der Anzahl der Ordner und der Menge unterschiedlicher Dateiendungen in der gescannten Struktur. Je mehr Ordner und je vielfältiger die Dateiendungen, desto mehr Arbeitsspeicher wird benötigt.

Zusätzlich erhöhen bestimmte Features den Speicherbedarf. Wer beispielsweise die Dateitypstatistik oder die Userstatistik aktiviert, muss mit einem höheren RAM-Verbrauch rechnen. Den Großteil des Speichers benötigt dabei das Anwenden des internen Datenmodells.

RAM

Als solide Basis empfehlen wir mindestens 8GB RAM. Je nach Nutzung kann mehr vorteilhaft sein. Für die generelle Nutzung sollten 1GB freier RAM ausreichend sein.

Speicherplatz

Für die Installation werden 500MB freier Speicherplatz benötigt. Im Betrieb der Software kann je nach Nutzungsweise weiterer Speicherverbrauch durch Scanexporte, Snapshots, Logging oder ähnliches anfallen.

Leider unterstützt TreeSize das Durchsuchen von Google Foto Konten aktuell nicht.
Bisher können nur Google Drive Konten durchsucht werden.

Um die Lesbarkeit des Berichts zu verbessern, empfehlen wir die Verwendung einer Monospace-Schriftart wie z. B. „Courier New".
Die Schriftart kann in Outlook wie folgt geändert werden:

Klassisches Outlook:
1. Wählen Sie auf der Registerkarte Datei die Option Optionen > E-Mail.
2. Wählen Sie unter „Nachrichten verfassen" die Option „Briefpapier und Schriftarten".
3. Wählen Sie auf der Registerkarte Persönliches Briefpapier unter "Erstellen und Lesen von unformatierten Textnachrichten" die Schriftart.

Neues Outlook:
1. Wählen Sie auf der Registerkarte „Ansicht" die Option „Ansichtseinstellungen".
2. Wählen Sie E-Mail, dann Verfassen und Antworten.
3. Stellen Sie das E-Mail-Format auf „Text" ein und wählen Sie eine Schriftart.

Ja, TreeSize Professional kann auch Laufwerkabbilder wie VHDX-Dateien scannen.

Dazu wählen Sie das Laufwerkabbild einfach so aus:

  1. Öffnen Sie TreeSize.

  2. Klicken Sie auf „Scanziel hinzufügen".

  3. Wählen Sie die gewünschte VHDX-Datei als Scan-Ziel im Verzeichnis-Tab aus.

TreeSize analysiert anschließend die enthaltene Verzeichnisstruktur wie bei einem normalen Laufwerk und zeigt Ihnen die Speicherbelegung übersichtlich an.

Der Export in das Format XML weist einige Schwächen auf, weswegen wir ihn als veraltet ansehen. Als bessere Alternative empfehlen wir daher den Export zu SQLite.

In einer künftigen Version wird das Feature entfernt. Bestehende XML Dateien können vorerst weiterhin für alle anderen Funktionen von TreeSize verwendet werden. Treffen Sie dennoch bitte Vorbereitungen für Ihre Export-Automation.

Dieser Fehler tritt bei einem Vorgang auf, der Teil des Duplizierungsprozesses ist und versucht, die unterschiedlichen Berechtigungen der Duplikate zusammenzuführen. Da Hardlinks alle dieselben Berechtigungseinstellungen teilen, versucht der Duplizierungsprozess sicherzustellen, dass Zugriffsrechte, die ein Benutzer zuvor hatte, auch nach der Duplizierung weiterhin gelten.

Hier ein Beispiel:
Angenommen, Sie deduplizieren zwei Duplikate, "Datei A" und "Datei B".
Datei A hat für Benutzer X nur Leserechte ("Nur Lesen")
Datei B hat für Benutzer X Lese- und Schreibrechte ("Lesen und Schreiben")
Datei B wird durch einen Hardlink ersetzt, der auf Datei A zeigt.
Die "größere" Menge an Zugriffsrechten aus Datei B muss ebenfalls auf Datei A angewendet werden.

Zusammengefasst: Wenn eine der Dateien durch einen Hardlink auf die andere ersetzt wird, versucht der Vorgang, die Berechtigungen der zugrundeliegenden Daten zusammenzuführen. Im obigen Beispiel wären die zusammengeführten Zugriffsrechte für Benutzer X "Lesen und Schreiben".

Dieser Vorgang ist allerdings nur dann erfolgreich, wenn der aktuelle Benutzer auch berechtigt ist, die Zugriffsrechte für diese Datei oder die Dateien im aktuellen Ordner zu ändern. Wichtig ist dabei zu beachten, dass das Recht, eine Datei zu ändern oder zu schreiben, nicht automatisch das Recht einschließt, die Berechtigungseinstellungen dieser Datei zu ändern.
Wenn Sie die Fehlermeldung "Zusammenführen der Berechtigungen fehlgeschlagen: Zugriff verweigert" erhalten, bedeutet dies, dass Ihr aktueller Benutzer nicht berechtigt ist, diese Berechtigungseinstellungen zu ändern. Für diese Gruppe aus Duplikaten wird keine Duplizierung vorgenommen.

Dies kann entweder der Fall sein, wenn kein "Zulassen"-Eintrag für die Aktion "Berechtigungen ändern" vorhanden ist oder ein expliziter "Verweigern"-Eintrag existiert. Es ist ebenfalls wichtig zu wissen, dass ein "Verweigern"-Eintrag immer einen "Zulassen"-Eintrag überschreibt, falls beide gesetzt sind.

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