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Knowledge Base TreeSize

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Das Datum für "Letzter Zugriff" wird scheinbar nicht aktualisiert. Woran liegt das?

Seit Windows Vista/Server 2008 hatMicrosoft das automatische Aktualisieren dieses Datumswertes standardmäßig deaktiviert, um die Performance des NTFS Dateisystems positiv zu beeinflussen. Dieses Datum wird auch dann nicht mehr aktualisiert, wenn die Datei geändert wurde.
Daher kann das Datum des letzten Zugriffs älter sein als das, der letzten Änderung

Für weitere Informationen hierzu lesen Sie bitte folgenden  MSDN Artikel:
https://docs.microsoft.com/de-de/windows/win32/api/shlwapi/nf-shlwapi-shautocomplete
https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/it-pro/windows-2000-server/cc959914(v=technet.10)

Warum ist der belegte Platz, den Windows in den Eigenschaften des Laufwerks anzeigt, größer als der von TreeSize angezeigte?

Der Windows Explorer und die TreeSize Laufwerksübersicht zeigen den physisch auf dem Laufwerk belegten Platz an, während TreeSize den Platz anzeigt, den alle Dateien und Verzeichnisse zusammen unterhalb eines bestimmten Pfades belegen. Stellen Sie bitte sicher, dass die Ansicht-Option "Belegter Platz" aktiviert ist, wenn Sie an dem physisch belegten Platz interessiert sind.

Durch fehlende Leserechte kann es ebenfalls dazu kommen, dass TreeSize bestimmte Bereiche der Festplatte nicht lesen kann, so dass deren Größe am Ende in der Summe fehlt. Sie sollten TreeSize daher möglichst als Administrator starten. Um einen Hinweis für Ordner zu erhalten, die von TreeSize nicht gelesen werden können, öffnen Sie bitte den Optionen-Dialog (Datei > Optionen) und schalten Sie auf der Seite "Scan > Allgemein" die Option "Zeige Fehlermeldungen während des Scans" ein. Das Aktivieren der Einstellung "Spezielle NTFS Funktionen berücksichtigen" im Optionen-Dialog kann zu noch genaueren Ergebnissen führen, da es z.B. Hardlinks berücksichtigt, verlangsamt allerdings den Scan etwas.

Eine weitere Möglichkeit für die Abweichung besteht dann, wenn ein Netzwerklaufwerk lediglich mit einem Unterverzeichnis eines Serverlaufwerks odere NAS-Systems verbunden ist. Der von TreeSize angezeigte belegte Platz kann dann niedriger sein als der physisch auf dem Laufwerk belegte Platz, da TreeSize lediglich den über das Netzlaufwerk zur Verfügung gestellten Teilbereich des Laufwerks untersuchen kann. Über den Platz für Dateien und Verzeichnisse hinaus wird auf einem Laufwerk noch zusätzlicher Platz zum Ablegen von Verwaltungsinformationen benötigt, wie z.B. die Dateibelegungstabelle (FAT) oder der Boot Sektor. Hierfür werden üblicherweise rund 0,5 - 2% des Platzes einer Partition benötigt.

Eine anderer möglicher Grund für die Abweichung kann die Verwendung von Software RAID sein, wie es beispielsweise das Windows NTFS Dateisystem bietet. RAID verteilt die Daten auf mehrere Festplatten, die im System aber wie ein einzelnes Laufwerk erscheinen. Häufig werden die Daten redundant gespeichert, so dass der Ausfall einer einzelnen Festplatte zu keinem Datenverlust führt. Allerdings benötigt das Speichern der redundanten Informationen zusätzlichen Platz auf den Festplatten, der nicht für Nutzdaten zur Verfügung steht.

Eine spezielle Eigenart von Offline Dateien kann zu falschen Werten für den belegten Platz von sog. Stub-Dateien führen. Um dies zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass der den Scan ausführende Benutzer vollen Lesezugriff auf das Dateisystem hat.

Gibt es Treesize auch als Portable-Version, die vom USB-Stick lauffähig ist?

Die Vollversion von TreeSize Professional kann einfach auf einen USB-Stick installiert und dann von dort gestartet werden. Bitte installieren Sie dazu TreeSize normal auf einem PC, starten es und wählen dann "Extras > Portable Version erstellen". Weitere Informationen finden Sie auch in der TreeSize Hilfe im Kapitel "Installation".

Gibt es eine Möglichkeit von TreeSize alarmiert zu werden, wenn der freie Plattenplatz unter einen Schwellwert fällt?

TreeSize ist als einfache EXEAnwendung dazu nicht in der Lage. Aber unser Produkt ServerSentinel ist darauf sepzialisert, Server zu überwachen und bei kritischen Zuständen wie fehlendem Plattenplatz zu benachrichtigen, z.B. per SMS oder E-Mail. Weitere Informationen finden Sie unter: ServerSentinel - Speicherplatzsensor

Wo kann ich meine Software herunterladen?

Melden Sie sich im "Kundenbereich" mit Ihrem Loginnamen und Ihrem Passwort an. Im Menü "Kundenbereich" finden Sie den Eintrag "Downloads / Updates".
Dort können Sie nach Abschluss des Bestellprozesses Ihre Software sofort herunterladen.

TreeSize visualisiert bereits sehr gut den aktuellen Zustand meines Datenspeichers, ich würde zusätzlich aber mehr Informationen über die Änderungen seit einem vorherigen Scan benötigen.

Kann TreeSize diese Informationen auch bereitstellen und anzeigen?

TreeSize ist grundlegend darauf ausgelegt den aktuellen Zustand der Datenspeicher anzuzeigen. TreeSize kann diese Daten aber auch mit vorher exportieren Ergebnissen vergleichen, um die Veränderungen zwischen den beiden Zuständen zu berechnen und zu berichten.

Um dies in TreeSize zu automatisieren, müssten Sie ein Batch-Skript schreiben, das folgende Schritte durchführt:

  1. Den Scan normal ausführen
  2. Die Ergebnisse des Scans über den /XML Parameter in ein XML-Dokument exportieren.
  3. Den aktuellen Scan mit den exportieren Daten eines vorherigen Scans vergleichen. Hierzu dient der Parameter /COMPARE
  4. Export der so erzielten Daten inklusive der Wachstumsspalten.

Ein Batch-Skipt für Laufwerk D:\ könnte wie folgt aussehen:

START /WAIT "TreeSize" Treesize.EXE /XML New_D.XML D:\
START /WAIT "TreeSize" Treesize.EXE /OPEN New_D.XML /COMPARE Old_D.XML /HTML Compared_D.html
DEL Old_D.XML
MOVE New_D.XML Old_D.XML

Unser Disk Space Manager SpaceObServer bietet Möglichkeiten wie diese Out-Of-The-Box, indem er die historischen Daten und Scan-Ergebnisse in einer SQL-Datenbank speichert.

TreeSize Version 6.3.7 (oder neuer) stürzt unter Windows 10 ab, startet nicht, oder kann nicht installiert werden. Fehlercode 0xc0000005

Derartige Probleme können auftreten, falls die Option "Zufällige Anordnung für Images erzwingen (ASLR)" in den Windows-Sicherheitseinstellungen aktiviert wurde, mit der anwendungsspezifische Einstellungen überschrieben werden. Ist diese Option aktiviert, werden Kompatibilitätsinformationen der Anwendung ignoriert, was zum Absturz von Anwendungen führen kann, oder dazu, dass diese nicht mehr gestartet werden können, wie es auch bei TreeSize der Fall sein kann.

Um den Fehler zu beheben, können Sie die Einstellung entweder systemweit deaktivieren, oder TreeSize als Ausnahme zum Windows Defender hinzufügen:

Öffnen Sie in den Windows-Einstewllungen die "Windows-Sicherheit"  navigieren Sie zu "App- & Browsersteuerung > Exploit-Schutz > Einstellungen für Exploit-Schutz". Unter "Systemeinstellungen" kann entweder die Option "Zufällige Anordnung für Images erzwingen (obligatorische ASLR)" wieder deaktiviert werden, oder unter "Programmeinstellungen" entsprechend nur für die Datei TreeSize.exe.

Andere Sicherheitssoftware wie Carbon Black kann ebenfalls TreeSize oder seinen Installer blockieren.

Das Scannen von SharePoint Verzeichnissen ist sehr langsam.

Dieses Problem wird leider durch SharePoint selbst verursacht.

SharePoint drosselt die Anzahl der Benutzeraktionen bei sehr großen Anfragen. Dies führt dazu, dass TreeSize den Scan nach einer gewissen Anzahl an Aufrufen immer wieder kurzzeitig pausieren muss, bis neue Benutzeranfragen frei gegeben werden. 
Unterbricht SharePoint den aktiven Scan auf Grund zu vieler Aufrufe, wird eine Meldung in die Windows Ereignisanzeige geschrieben die auf die Drosselung verweist.

Um einen Scan zu beschleunigen oder nicht unnötig zu verlangsamen, sollten ungenutzte Statistiken deaktiviert werden.

Bei der Untersuchung meiner NAS zeigt TreeSize für die 'Größe' die erwarteten Werte an, die Werte für den belegten Speicherplatz (Allocated) hingegen sind unerklärbar hoch.

Ist dies ein Fehler in TreeSize? Und wie kann ich ihn beheben?

Wir haben dieses Fehlverhalten analysiert und mit mehreren NAS Herstellern besprochen. Der Fehler scheint demnach in der jeweiligen Firmware der NAS Systeme zu liegen. Die Hersteller haben eine Korrektur dieses Fehlers in neueren Versionen in Aussicht gestellt.

Bitte prüfen Sie zunächst, ob ein Update der Firmware für Ihr NAS System bereitsteht und ob dieses den Fehler behebt. Andernfalls bitten wir Sie diesen Fehler an den Hersteller zu melden.

Als Workaround können Sie in TreeSize den 'legacy' modus aktivieren, mit dem die Werte für den belegten Speicherplatz nicht über das Dateisystem bestimmt werden, sondern anhand der Größe der Daten geschätzt werden.
Um den Legacy-Modus zu aktivieren, starten Sie TreeSize bitte mit dem Parameter /UseLegacyEnumerator True

TreeSizezeigt die Fehlermeldung "Assembly wurde nicht gefunden - Eine .NET Assembly konnte nicht geladen werden." beim Starten und beendet sich.

TreeSize Professional benötigt zum korrekten Ausführen die beiden Bibliotheken "Jam.Interop.dll" und "ChartAssembly.dll" neben der .exe Datei. Eine Neuinstallation stellt sicher, dass sich diese Bibliotheken an der richtigen Stelle befinden.

TreeSize Professional zeigt beim Starten die Fehlermeldung " .NET Framework nicht installiert - Diese Anwendung benötigt eine aktuellere Version des .NET Frameworks um korrekt zu arbeiten" und beendet sich.

TreeSize Professional benötigt zum korrekten Ausführen das .NET Framework in der Version 4.5 oder höher. Installieren Sie eine aktuellere .NET Version. Bei der Installation von TreeSize Professional wird die vorhandene .NET-Version geprüft und ggf. angeboten, diese zu aktualisieren.

Wenn die NTFS-Deduplikation (verfügbar ab Windows Server 2012) eingeschaltet ist, ermittelt TreeSize seltsame Werte für die Größen von Ordnern und Dateien. Viele Dateien werden mit einer Größe von "0 Byte" angegeben, wohingegen ein Ordner namens "System Volume Information" mit einem sehr großen Wert  angezeigt wird. Woran liegt das?

Die NTFS-Deduplikation zerlegt Dateien mit partiell gleichem Inhalt in sogenannte "Chunks", die dann in den Unter-Ordner "System Volume Information\Dedup\ChunkStore\" auf der jeweiligen NTFS-Partition verschoben werden. Die Original-Dateien enthalten nach dem Anwenden der NTFS-Deduplikation anstelle des ursprünglichen Inhalts nun einen Verweis auf den entsprechenden Chunk. Auf diese Weise belegen beispielsweise zwei identische Dateien nach dem Anwenden der NTFS-Deduplikation zusammen nur noch genau die Hälfte des zuvor benötigten Speichers. Da die Original-Dateien nun nur noch einen Verweis auf den jeweiligen Chunk im Ordner "System Volume Information" enthalten, wird der belegte Platz von Windows auch mit einem sehr viel kleineren Wert (bei einer vollständigen Deduplikation "0 Byte") ausgewiesen. Um sich die ursprüngliche Größe der Dateien und Ordner anzeigen zu lassen, können Sie in TreeSize die Ansicht von "Belegter Platz" auf "Größe" ändern. Der von TreeSize angezeigte "Belegte Platz" entspricht also dem Platz, der beim Löschen der Datei freigegeben würde.