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Knowledge Base SmartPOP2Exchange

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Was kann ich tun, wenn der Exchange Server antwortet: "451 4.7.0 Temporary server error. Please try again later. PRX2"?

Dieser Fehler kann auftreten wenn Sie nur einen Domänenkontroler haben und einen Router als sekundären DNS Server in allen Konfigurationen eintragen.
Bitte entfernen Sie alle Einträge zu sekundären DNS Servern welche nicht auf den internen DNS/Domänenkontroler verweisen.

Was kann ich tun, wenn der Exchange Server antwortet: "Client does not have permissions to send as this sender"?

Bitte versichern Sie sich, dass der Exchange SMTP Receive Connector das anonyme Versenden von Mails erlaubt, dies ist für eingehende E-Mails wichtig.Und bitte versuchen Sie,  die SMTP-Authentifizierung in SmartPop2Exchange auszuschalten, wenn das Problem weiterhin besteht und diese aktiviert ist.

Ich erhalte keine Mails und in der Ereignisanzeige erscheint folgender Fehler: "Relaying not allowed for yourdomain.com".

Ihr Exchange-/SMTP-Server ist nicht richtig konfiguriert.
Öffnen Sie den System-Manager im Windows Start Menü unter Start | Programme | Microsoft Exchange | System Manager.
Dort wählen Sie Empfänger | Empfängerrichtlinien | Eigenschaften und dort den Reiter "E-Mail-Adressen".
Wählen Sie in den Generierungsregeln den Typ "SMTP" aus und klicken Sie dann auf "Bearbeiten".
Ändern Sie nun den Wert auf Ihre Domäne (z.B. "@IhreDomäne.de").

Ich erhalte den Fehler "unable to relay..." im Log von SmartPOP2Exchange, wenn es versucht die  E-Mails zum SMTP-Server zu senden. Was bedeutet das?

"unable to relay" bedeutet, dass der Exchange-Server SmartPOP2Exchange nicht gestattet diesem per SMTP E-Mails zu schicken.
- Bitte überprüfen Sie zunächst, ob die E-Mail-Adressen der SMTP-Konten in SmartPOP2Exchange keine Tippfehler aufweisen.
- Stellen sie sicher, dass diese Adressen auch seitens des Exchange-Servers existieren.
- Möchten Sie, dass Ihr SMTP Server diese E-Mails an einen externen Server weiter leitet stellen Sie den SMTP Server so ein, dass er das "relaying" zumindest für SmartPOP2Exchange erlaubt.

Ich bekomme vom Exchange Server die Meldung "maximum message size exceeded" für manche E-Mails, was kann ich da tun?

Diese Fehlermeldung ist typisch für Exchange Server 2007/2010, denn bei diesen ist die E-Mail-Größen-Beschränkung standardmäßig auf 10MB gesetzt.
Um die Beschränkung zu ändern müssen Sie die Limits der Empfangsconnektoren ändern.
Dies geschieht über die Powershell: http://technet.microsoft.com/de-de/library/bb124345(EXCHG.80).aspx
(Set-ReceiveConnector  --->  MaxMessageSize)

Gibt es eine Möglichkeit zu testen, ob mein Exchange-Server E-Mails via SMTP empfangen kann?

Folgende Zeilen in der Kommandozeile simulieren das Senden einer E-Mail via SMTP an den Exchange-Server:

telnet [Ihr Exchange-Server's IP] 25
HELO
MAIL FROM: smartpop2exchange@jam-software.com
RCPT TO: [Ihr E-Mail address]
DATA
Test
.
QUIT

Ich bekomme den Fehler "Relaying denied /Not allowed to relay " wenn ich die Aktion "Sende folgende autom. Antwort an den Absender" verwende, was kann ich dagegen tun?

Diese Fehlermeldung bedeutet, dass SmartPOP2Exchange eine E-Mail über den Exchange Server nach draußen senden möchte, und der Exchange Server dies nicht erlaubt.
Um dies zu gestatten tun Sie bitte folgendes:
Die Erlaubnis zu relayen bei Exchange Server 2007/2010 und 2013 muss per Exchange Powershell gesetzt werden (Achtung auf deutschen Systemen ist die NT-Autorität lokalisiert):
 Get-ReceiveConnector "<you receiveconnector id/name>" | Add-ADPermission -User "NT-AUTORITÄT\ANONYMOUS-ANMELDUNG" -ExtendedRights "Ms-Exch-SMTP-Accept-Any-Recipient"
[Siehe http://technet.microsoft.com/de-de/library/bb232021(v=exchg.141).aspx]

Einen Receive-Connector nur auf localhost zu beschränken ist laut Microsoft nicht möglich. Sie müssen zumindest loopback und APIPA : 127.0.0.0/8 (loopback) und 169.254.0.0/16 (Privates Netzwerk (link local), APIPA) angeben.

Ich möchte eine E-Mail empfangen, die größer ist als es der Exchange Server erlaubt. Wie mache ich das ?

Dieses Problem können Sie mit einer Regel umgehen. Erstellen Sie eine globale Regel mit der Bedingung "Nachrichten, die größer als ein [bestimmter Wert] sind". Als Aktion wählen Sie "Speichere Anhänge unter [gewähltem Pfad]" und markieren die Option "Füge den Pfad der Anhänge zur Mail hinzu". Wählen Sie zusätzlich die Aktion "Versende ohne Anhang". Damit sollte die Limitierung des Exchange Servers umgangen sein.

Ich möchte gerne 2 E-Mail-Konten abrufen die per SSL auf dem Port 110 abgeholt werden müssen. Dazu habe ich die Option "Sichere SSL-Verbindung benutzen" aktiviert, aber trotzdem scheint es nicht zu funktionieren. Was läuft schief?

Es kann vorkommen, dass das Zertifikat, das der POP3-Server für SSL verwendet ungültig ist (z.B. abgelaufenes Zertifikat oder ein selbst erstelltes Zertifikat).
Wenn Sie dann z.B. Outlook mit zu diesem POP3-Server verbinden, fragt Outlook nach ob das Zertifikat trotzdem genutzt werden soll.
Ein Systemdienst wie SmartPOP2Exchange muss, seiner Natur nach, annehmen, dass die verwendeten Zertifikate gültig sind und wird daher eine  SSL-Verbindung zu einem Server mit ungültigem Zertifikat nicht unterstützen.

Wir setzten SmartPOP2Exchange in Verbindung mit einen 2003er Exchange ein. Seit dem bekommen wir teileweise Mails, in denen die Umlaute nicht angezeigt werden - die Backupmails sind in Ordnung. Was können wir tun, damit die Umlaute wieder angezeigt werden.?

Dies ist kein Problem von SmartPOP2Exchange, sondern ein bekanntes Problem des Exchange Servers 2003:
Wenn SmartPOP2Exchange den Header der E-Mail ändert, z.B. bei aktivem Spam-Filter die SpamAssassin Header-Felder hinzufügt, kodiert SmartPOP2Exchange den Header neu. Dazu wird UTF-8 verwendet, wenn im Header keine Kodierung per content-type angegeben ist.
Solange also SmartPOP2Exchange den Mail-Header nicht verändert tritt das Problem auch nicht auf.
Aber das eigentliche Problem liegt im Exchange Server 2003.

Wenn eine E-Mail an mehrere Empfänger geschickt wird, bekommt nur einer diese E-Mail.
Zum Beispiel: eine E-Mail wird an a@a.com, b@a.com und c@a.com versandt, so erhält nur a@a.com die E-Mail.
Der Benutzer besitzt nur das eine POP3-/IMAP-Konto, und die Option Sammelkonto ist aktiv. Was kann ich tun?

In diesem Fall sollten 3 E-Mails auf dem ursprünglichen Server generiert werden und im POP3-/IMAP Sammelkonto ankommen.
In manchen Fällen löscht der POP3-/IMAP-Server gleiche, aufeinander folgende E-Mails im Sammelkonto.
Dieses Verhalten des Servers ist falsch, da diese E-Mails nicht identisch sind, weil sie sich im  Envelope-To: Feld des E-Mail-Kopfes unterscheiden.
Seid Version 6.1 von SmartPOP2Exchange gibt es eine Option für Sammelkonten auf solchen Servern, die dieses Verhalten kompensiert, indem Mails für jeden Empfänger im TO- und CC-Feld repliziert werden.
Es ist natürlich auch möglich ein separates POP3-/IMAP-Konto für jede aktive E-Mails-Adresse des Sammelkontos zu erstellen.

Was muss ich bei Sammelkonten beachten?

Ja, bei Sammelkonten können E-Mails verloren gehen!
Diese Tatsache hat nichts mit SmartPOP2Exchange zu tun, sondern liegt an den Sammelkonten selbst.
Beispiel:
 Ein Kunden sendet eine Mail mit sich selbst im AN/TO Feld (AN: selbst@kunde.de) und mit zwei Ihrer Benutzer im BCC Feld (BCC: a@firma.de; b@firma.de).
Die E-Mail selbst enthält aufgrund der Verwendung des BCC Feldes weder die Adresse a@firma.de noch die Adresse b@firma.de. Diese Empfängerinformation wird lediglich per SMTP-Protokoll beim Versand übertragen. Gelangt diese E-Mail nun ins POP3 Postfach der Firma sind die Empfängerinformationen bezüglich der Benutzer der Firma verloren. Wenn nun SmartPOP2Exchange diese E-Mail vom POP3-/IMAP-Konto herunter lädt ist nicht mehr zu ermitteln an wieviele oder an welche Benutzer die E-Mail adressiert war. Somit kann eine solche E-Mail nur noch an eine "Fallback"-Adresse weitergeleitet werden.